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Wenn Kinder sterben

Andrej, 8.6.2004 – 6.2.2014

Jährlich sterben in der Schweiz zwischen 300 und 400 Kinder aufgrund onkologischer Erkrankungen, angeborener Fehlbildungen und weiterer genetischer Krankheiten. Viele dieser Kinder bedürfen jahrelanger intensiver Pflege und aufwendiger Betreuung – bis zu ihrem Tod.

Mitzuerleben, dass Kinder unheilbar krank sind oder vor ihrem Lebensende stehen, ist schwer. Kinder sollen gesund sein, älter werden und sich zu Erwachsenen entwickeln. Es widerspricht unseren Vorstellungen, wenn junge Menschen chronisch krank sind, früh sterben und von ihren Eltern überlebt werden. In der Schweiz werden diese Kinder und ihr Umfeld im Alltag leider noch häufig alleine gelassen – im Umgang mit Emotionen, Ängsten und Trauer ebenso wie in der alltäglichen Bewältigung der Krankheit und ihren Folgen.

Das Ziel von pro pallium ist es, diese Situation zu verbessern: Die Schweizer Palliativstiftung für Kinder und junge Erwachsene bietet seit 2009 eine ambulante Familienbetreuung, um Familien mit schwerstkranken, sterbenden Kindern in ihrem Alltag zu unterstützen.

pro pallium stärkt und unterstützt betroffene Angehörige in der Schweiz, deren Kinder an einer lebensbedrohlichen und lebenslimitierenden Krankheit leiden. Mittelfristig möchte die Stiftung in der ganzen Schweiz ambulante und stationäre Betreuungsangebote für Kinder und junge Erwachsene aufbauen. Ebenso unterstützt pro pallium schon vorhandene, gewachsene Strukturen.

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