Jahresberichte

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2013 Jahresbericht HP (PDF)

Mit dem Bezug der neuen Geschäftsräume in Olten im Februar 2012 gelang pro pallium ein Meilenschritt in der Aufbauarbeit. Vor allem im Bereich der Verwaltung wurden im vergangenen Jahr einschneidende Veränderungen und Weiterentwicklungen initiiert.
Ein Einweihungsfest mit allen Freiwilligen läutete Ende Februar die neue Ära ein.

Stiftungsrat
Der Stiftungsrat traf sich zur üblichen Jahresversammlung in Bern; beide Stiftungsräte wurden im Laufe des Jahres von der Stiftungspräsidentin quartalsweise über sämtliche operative Geschäfte mündlich/telefonisch informiert und standen der Organisation periodisch mit fachlichem Rat zur Seite.

Die Stiftungspräsidentin stellte ihre Arbeitskraft weiterhin ehrenamtlich zur Verfügung und war zusammen mit der Geschäftsleitung für die strategische Ausrichtung der Stiftung verantwortlich, begleitete das operative Alltagsgeschäft und erarbeitete ein Fundraisingkonzept.

Verwaltung/Mitarbeiterinnen
Die zunehmend selbständige Arbeit der Verwaltung erforderte 2012 die Anschaffung eines Buchhaltungs und Adressstammpflegeprogrammes. Neue Formulare wurden eingeführt, die Fachbibilothek aufgebaut, eine Weiterbildung für das Team und ein Coaching aufgrund der neuen Teamkonstellation und der Prozessbegleitung wurde durchgeführt.
Die Geschäftsleitung war nebst der Verwaltungsführung auch für die Organisation und Durchführung der Basisschulung, die Netzwerkarbeit sowie die Einzelberatung/Trauerbegleitung von Familien verantwortlich.

Basisschulung Freiwillige
2012 wurde die Basisschulung erstmalig in den Büroräumlichkeiten von pro pallium angeboten (zwei Schulungen, insgesamt 17 TeilnehmerInnen).

Koordination Freiwillige
Jolanda Scherler leitete verantwortungsbewusst und mit grossem Engagement die Koordinationsstelle für die Freiwilligen; 2012 wurden 33 betroffene Familien von den pro pallium Freiwilligen betreut.
22 Freiwilligen leisteten insgesamt 1541 Einsatzstunden.

Kooperationen
pro pallium finanzierte 2012 die Site für PPCN (Fr.1500) auf der pro pallium Homepage.
Benevol: Mitgliedschaften in den Kantonen Aargau und Solothurn. Benevol SO führte einen Workshop in den pro pallium Schulungsräumlichkeiten durch.
Palliative.ch: Kollektivmitgliedschaften, gesamtschweizerisch sowie in den Einsatzregionen (Zürich und Schaffhausen, Bern, Solothurn).
intensiv-kids: die Elternvereinigung führt ihre Sitzungen regelmässig in den pro pallium-Räumlichkeiten durch.
Hospizdienst Thurgau: Zusammenarbeit bez. Basischulung für Freiwillige des Hospizdienstes geplant.

Einzelhilfe
Es wurde 2012 keine Einzelhilfe ausgerichtet; die operativ tätige Stiftung pro pallium richtet sich seit 2009 primär auf den Ausbau ihres Familienbetreuungsprogramms aus (ambulante Kinderhospizbetreuung mit einem Freiwilligenpool).

Finanzen
Das Stiftungskapital erwirtschaftete 2012 eine erfreuliche Rendite bei einer nachhaltigen Portefeuilleverwaltung. Im Vergleich zum Spendenjahr 2011 fielen die Gross-Spenden 2012 geringer aus. Dafür steigerten sich die Einzelspenden. Die finanziellen Verpflichtungen stiegen gegenüber dem Vorjahr und werden auch nächstes Jahr weitersteigen; die Fundraisingtätigkeit wird deshalb mit Nachdruck weiterentwickelt.
Die Erfassung der Buchhaltung wurde neu inhouse vom pro pallium Sekretariat getätigt. Als neue Revisorin wurde Frau Anita Lehmann aus Wangen/b. Olten verpflichtet. Das Betriebsbudget wurde 2012 eingehalten.

Öffentlichkeitsarbeit/Überblick
Diverse Zeitungsberichte
Diverse öffentliche Vorträge bei Netzwerk- und Kooperationspartnern
Diverse Standarbeit
2 Newsletter (April/Oktober)
Gespräche mit Kooperationspartnern
Mitarbeit in verschiedenen fachlichen Arbeitsgruppen
Präsenz an verschiedenen regionalen Palliative-Veranstaltungen

Christiane von May, Stiftungspräsidentin
Cornelia Mackuth-Wicki, Geschäftstleitung

Olten, im Mai 2013

[/expand] Geschäftsbericht 2011 (Zusammenfassung)

Die Stiftung pro pallium befindet sich auf Kurs und kann auf ein erfolgreiches 2011 zurückblicken:

Stiftungsrat

Der Stiftungsrat traf sich zu keinen ausserordentlichen Sitzungen; beide Stiftungsräte wurden im Laufe des Jahres von der Stiftungspräsidentin in regelmässigen Abständen über sämtliche operative Geschäfte mündlich/telefonisch informiert, relevante Fragestellungen im operativen und strategischen Bereich wurden dabei erörtert und diskutiert.

Stiftungsrätin Katrin Zigerli ist neu für die Freiwilligen-Betreuung Ansprechperson und wird bei personellen Fragen/Problemen mit Freiwilligen via Geschäftsleitung zugezogen. Ebenso wurde Marc Ineichen bei Vertragsverhandlungen und Arbeitsauflösungen zugezogen und war weiterhin für die Buchhaltung von pro pallium verantwortlich.

Im Rahmen einer operativen Stabilisierung ist es 2011 gelungen, die Bereiche operatives Geschäft und strategisches Planen aufzuteilen. Christiane von May ist seit Juli 2011 zuständig für die Konzepterarbeitung der Spendeneinnahmen, begleitet die operativen und strategischen Tätigkeiten der Geschäftsleitung und ist – ebenfalls in Zusammenarbeit mit der GL – verantwortlich für die strategische Führung der Stiftung.

Verwaltung/MitarbeiterInnen

  • Ab Juli übernahm Cornelia Mackuth die Geschäftsleitung mit einem 50% Pensum (Schwerpunkt Stellenbeschreibungen für GL, KL, Stira-Präsidentin, Sekretariat, überarbeiten und entwerfen von div. Vorlagen für pp familienbetreuung, Verträge für FW, Familien etc.) die strategische und operative Zusammenarbeit mit Christiane von May wurde geklärt.
  • Ab Oktober wurde Cornelia Birrer als Sekretärin mit einem 40 % Pensum neu eingestellt.
  • Diverse Fortbildungsveranstaltungen und Weiterbildungsmassnahmen wurden wahrgenommen (CvM SEF-Programm, Jolanda Scherler und Cornelia Mackuth Kinderhospizkongress in Essen/DE).
  • Ein Team-Strategie-Coaching und 12 Führungscoachings von Christiane von May mit Reto Droll wurden besucht. Cornelia Mackuth absolvierte 2 persönliche Führungscoachings bei Benno Greter.
  • Planung und Vorbereitung des Büroumzuges nach Olten.

pro pallium familienbetreuung

Nach der Evaluation des Pilotprojektes PallKids Ende 2010 wurde das Pilotprojekt in pro pallium familienbetreuung umbenannt.

Bis April führten Cornelia Mackuth und Roger Vonesch die Koordinationsaufgaben in der Familienbetreuung aus. Ab April übernahm Jolanda Scherler die neue Leitung zu 30 % und wurde von den beiden in die Aufgaben eingeführt. Im Aug/Sept. fand der erste Freiwilligentag (organisiert von Katrin Zigerli und Jolanda Scherler) statt Die Gefässe für die Freiwilligenbetreuung wurden neu definiert und eingeführt: monatliche Austauschtreffen, Fortbildungsmöglichkeiten (Teilnahme an Basisschulungsmodulen).

Anlässlich der Basisschulung für Freiwillige MitarbeiterInnen wurden insgesamt 13 interessierte Frauen und Männer ausgebildet.

Im 2011 wurden 18 Familien mit Freiwilligen betreut, bei einer Familie kam es zu einer Beratung (Organisation eines runden Tisches). Die Aufteilung gemäss ACT gliederte sich bei den erkrankten Kindern folgendermassen:
Gruppe 1: 1 Kind
Gruppe 2: 7 Kinder
Gruppe 3: 5 Kinder
Gruppe 4: 5 Kinder
Bei zwei Kindern konnte der Einsatz abgeschlossen werden, ein Kind verstarb.
Die Gesamtanzahl Einsatzstunden der Freiwilligen im 2011 betrug 422,75 h.
Ende Jahr waren insgesamt 11 Freiwillige im Einsatz.

Einzelhilfe

Es wurde keine Einzelhilfe im 2011 ausgerichtet, jedoch erfolgte Ende 2010 von pro pallium eine grössere Geld-Spende an die Selbsthilfeorganisation intensiv-kids, die damit neu ihre Projekte Elternkaffee am Kinderspital beider Basel UKBB und Kinästhetik-Anleitung zu Hause bei den Familien einführen konnten und sich etabliert haben.

Finanzen

Das Stiftungskapital konnte 2011 durch die weiterhin angespannte wirtschaftliche Situation nicht stabil gehalten werden und musste Verluste verbuchen Die operative Tätigkeit ist jedoch nach wie vor durch das Stiftungsvermögen gesichert und dank einem steigenden Spendenaufkommen und systematisiertem Fundraising ab 2012 müsste die Stiftung auch 2012 in der Lage sein, ihren finanziellen Verpflichtungen bez. Stiftungszweck nachzukommen.

Im Juli konnte die Stiftung eine Gross-Spende von Sfr. 100’000.00 der Mobiliar Versicherung entgegennehmen; von vielen Unterstützern wurden ausserdem insgesamt rund Sfr. 30’000.00 für die pro pallium familienbetreuung gespendet.

Das erstellte Budget konnte eingehalten werden.

Öffentlichkeitsarbeit/Fundraising (Auswahl)

  • Diverse öffentliche Vorträge bei Netzwerk- und Kooperationspartnern sowie Standarbeit am Tag der seltenen Krankheiten in Basel, inkl. Vortrag und Vorstellung pro pallium
  • Im Rahmen des Jahres für Freiwilligenarbeit Nominierung von pro pallium 2011 für den FW-Preis des Kanton Aargau
  • Diverse Kooperations- und Netzwerkarbeit, u.a. im paediatric palliative network CH, bei intensiv-kids, bei palliative.ch, bei der Nationalen Strategie für Palliative Care des BAG
  • Teilnahme an palliative.ch-Kongress und Kinderhospiztagung in Essen
  • Aktive Mitgliedschaften bei Benevol, palliative.ch, palliative Ostschweiz, Zürich
  • Kooperations-Gespräche bez. mögliche Partnerschaften im Bereich ambulante Kinderhospizdienste
  • 2 Newsletter (April/Oktober)
  • Seit Mai 2011 neuer Webauftritt (Zusammenlegung PallKids- und pro pallium-Homepage)

Christiane von May
Stiftungspräsidentin

Olten, im Mai 2012

Geschäftsbericht 2010 (Zusammenfassung)

1.   Stiftungsrat
Neu in den Stiftungsrat wurde Frau Katrin Zigerli, Kindergärtnerin, gewählt. Sie arbeitet sich seit Mai 2010 kontinuierlich in die Stiftungsmaterie ein. Zusammen mit den bisherigen Stiftungsratsmitglieder Frau Christiane v.May (mit den Ressorts Strategisches Stiftungsmanagement, Leitung Projekte, Öffentlichkeitsarbeit) und Mark Ineichen (Rechtliches, Buchführung) wird  Frau Zigerli ab 2011 zuständig für das Ressort Familienbetreuung/ Freiwillige.

2.   Mitarbeitende
Die Administration wurde massvoll der operativen Tätigkeit der Stiftung angepasst. Per Ende 2010 besteht ein Team von drei Mitarbeitenden, welche sich der  Koordination der Freiwilligenarbeit sowie den Sekretariatsarbeiten der Stiftung (Lohnbuchhaltung, Versicherungswesen, IT-Bereich, Layoutarbeiten etc.) annehmen.

3. pro pallium familienbetreuung
In der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres leitete das Stiftungsmanagement wie geplant die Evaluation/Auswertung des Pilotprojektes Pallkids 2009 in die Wege: Aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse kann das Projekt auch im Jahr 2011 erfolgreich fortgesetzt werden.

4.  pro pallium Einzelhilfe
Im Jahr 2010 wurde ein Nachfolgegesuch für eine Einzelhilfe bewilligt. Die Einzelhilfe von pro pallium wird nach wie vor wenig in Anspruch genommen, weil für individuelle finanzielle Bedürfnisse schon einige andere Organisationen in der Schweiz tätig sind (Stiftung Aladdin, Stiftung Theodora, Stiftung Sternschnuppe etc.) Die Hauptaufgabe von pro pallium liegt seit 2009 primär in der operativen Leitung eines ambulanten und in Zukunft eventuell auch stationären Familienbetreuungsprogammes.

5. Finanzen
Die Aufgaben und finanziellen Verpflichtungen der Stiftung wachsen;  pro pallium bemüht sich mittels nachhaltiger Finanzstrategie und Fundraising ein verlässliches Finanzierungs-Modell zu entwickeln, welches die definierten Stiftungsziele in diesem Sinne weiterentwickelt und berücksichtigt. Das Spendenvolumen von pro pallium betrug Ende August 2010 rund CHF 53‘000.00. Nach einer ausserordentlichen Spende von pro pallium an den Kooperationspartner «Intensivkids» verfügte pro pallium Ende Dezember 2010 noch über ein Spendenvolumen von knapp 43‘000.00 Franken.

6. «Infokompass» auf der Website von pro pallium
Der seit Juni 2010 auf der pro pallium Homepage aufgeschaltete Infokompass wird genutzt und seitdem regelmässig aktualisiert. Diskutiert wurde im pro pallium Team eine dazu passende Erweiterung, eine sog. „Helpline“; vorläufig sind jedoch die Ressourcen von pro pallium zu gering, um dieses Projekt vielleicht im nächsten Jahr zu planen und umzusetzen.

7. pro pallium Öffentlichkeitsarbeit/Fundraising

  • Der 1. Newsletter wurde im Juni 2010  im Raum Zürich an über 600 Adressen verteilt; erfreulich viele Adressaten spendeten aufgrund des Newsletters.
  • Fachliches Netzwerken: auf Ebene der Koordinationsleitung wurde weiter das fachliche Netzwerk aufgebaut.
  • Im Rahmen der sehr eingeschränkten Möglichkeiten als junge Palliativ Care Organisation nahm die Stiftung seit 2009 regelmässig teil an Veranstaltungen von «palliative ch», der schweizerischen Fachgesellschaft für Palliative Care, und setzte sich auch 2010 für die Belange der zu wenig berücksichtigten Bedürfnisse von schwerstkranken, sterbenden Kindern und ihren Familien ein. Ebenso wirkte pro pallium im Rahmen der Nationalen Leitlinien Strategie Palliative Care 2010 vom BAG aktiv mit und lieferte zusätzlich eine Stellungnahme zu den Indikationskriterien spezialisierter Palliative Care.
  • Kommunikationskonzept: im Rahmen einer von pro pallium bezahlten Weiterbildungsmassnahme in der Fachhochschule Olten bildet sich eine freiwillige Mitarbeiterin ab Herbst 2010 im Bereich Nonprofit-Kommunikation aus mit dem Ziel, ihr erworbenes Fachwissen ab Sommer 2011 der Stiftung zur Verfügung zu stellen.
  • Spendenanträge:  in der zweiten Jahreshälfte sollte das Stiftungs-Fundraising starten; wegen der plötzlichen  Freistellung der Koordinationsleitung mussten von der dafür verantwortlichen Stiftungspräsidentin in der Folge andere Prioritäten gesetzt werden und es konnte lediglich ein Spendenantrag bearbeitet und gestellt werden. Geplant ist die Einführung des aktiven Fundraisings nun ab Herbst 2011.
  • Corporate Identity/Design: Aufgrund der Auswertung des Pilotprojektes wurde Ende des Jahres entschieden, die beiden Homepages «pro-pallium.ch» und «pallkids.ch»  2011 in eine einzige Homepage «pro-pallium» zusammenzuführen und den Namen «Pallkids» des Familienbetreuungsprogrammes nicht mehr weiter zu nutzen, da beim operativen Arbeiten die Stakeholder wiederholt nicht verstanden, warum denn hinter «Pallkids» noch der Name «pro pallium» überhaupt von Wichtigkeit sei…der Markenname «pro pallium» wird ab nächstem Frühjahr nun gezielt auf allen Ebenen eingesetzt werden. Das Corporate Design dazu wird vom «Hausgrafiker» entwickelt und Februar 2011 dem pro pallium Team vorgestellt. Geplant ist das Aufstarten der angepassten Homepage im Mai  2011.

Christiane v. May
Stiftungspräsidentin
pro pallium

Bern, im April 2011

Geschäftsbericht 2009

Verwaltung

Im fünften Stiftungsjahr teilten sich Herr Mark Ineichen (Fragen zum Recht, Buchhaltung) und Frau Christiane v.May (Strategisches Stiftungsmanament, Öffentlichkeitsarbeit) die zu erledigenden Aufgaben. Frau Eva Bergsträsser und Frau Ursula Eichenberger traten aus persönlichen Gründen aus dem Stiftungsrat aus.

Finanzen

  • Ausgaben entstanden durch die Einführung des Projektes Pallkids Zürich (Personal- und Sachkosten), weitere Kosten durch das Informationskompass, an welchem nach längerer Pause weitergearbeitet wurde.
  • In einer Familie leistete Pro Pallium Einzelfallhilfe.
  • Seitdem Pallkids in Zürich arbeitet, wird das Projekt erfreulicherweise immer wieder mit Spenden bedacht.

Pilot-Projekt Pallkids/Zürich
Das von Pro Pallium gegründete Pilotprojekt „Pallkids“ in der Region Zürich hat nach sechs Monaten Vorbereitungsarbeit im August 2009 seine Arbeit aufgenommen und berät und unterstützt seitdem durchschnittlich 20 Familien mit schwerstkranken, sterbenden Kindern zusammen mit ca. 17 freiwilligen FamilienbegleiterInnen. Die Freiwilligen sollen 2010 auf maximal 25 Personen aufgestockt werden. Das Projekt befindet sich in einer Testphase und wird Ende Dezember 2010 evaluiert.

Pallkids Zürich ist in seiner Art das erste ambulante Hospizprojekt für Kinder und junge Erwachsene in der Schweiz; die Pionier-Arbeit wurde von den Zuweisern (hauptsächlich Kinderspital Zürich) und von den Betroffenen Familien von Anfang an sehr gut aufgenommen. Pro Pallium will dieses Projekt in ähnlicher Form in den nächsten Jahren in weiteren Deutschschweizer Kantonen etablieren und zu diesem Zweck ab 2010 mit zukünftigen Kooperationspartnern Sondierungs-Gespräche führen. Die Umsetzung weiterer Projekte hängt von den zukünftigen, finanziellen Kapazitäten der Stiftung ab (Spendenaquisition).

Infokompass auf der Website von Pro Pallium
Am Infokompass wurde nach einem personellen Unterbruch ab Oktober 2009 weitergearbeitet – Ende 2009 standen drei Pakete mit ca. 20 Seiten Infotext zur Verfügung, die von Pro Pallium redigiert und grafisch bereinigt werden, bevor sie im Sommer 2010 in die Pro Pallium Webpage integriert werden.

Pro Pallium Öffentlichkeitsarbeit/Fundraising
Pro Pallium wird ab 2010 ein erstes, kleines Öffentlichkeitsarbeitskonzept umsetzen; Vorschau auf die wichtigsten Themenbereiche:

  • Spendengewinnung auf zwei Ebenen:  Pro Pallium und Pallkids
  •  Vernetzung von Pro Pallium im Palliativ Care Gesundheitsbereich Schweiz

Christiane v. May
Stiftungspräsidentin
Pro Pallium

Bern, April 2010

Geschäftsbericht 2008

Verwaltung

Im 4. Stiftungsjahr wurde die Arbeit in der Stiftung von Herr Mark Ineichen (rechtliche Fragen, Buchhaltung, Sekretariat), Frau Dr. Eva Bergsträsser (Palliative Care, Studie), Frau Ursula Eichenberger (Öffentlichkeitsarbeit) und Frau Christiane v.May (strategisches Stiftungsmanagement) erledigt.

Stiftungsvermögen

Im Jahr 2008 wurde aus dem Ertrag des Stiftungskapitals die Abschlusszahlung der Studie bezahlt. Weitere Ausgaben entstanden hauptsächlich durch:

  • Honorarkosten für ein Familienbegleitungskonzept
  • Honorarkosten für den Aufbau eines Informationsportals auf der Website von Pro Pallium
  • Sachkosten Auftaktveranstaltung im November 2008
  • Einzelhilfe

Durch die angespannte Situation der Weltwirtschaft im Jahre 2008 muss hier festgehalten werden, dass auch das Stiftungskapital von Pro Pallium – trotz nachhaltiger Anlagestrategie – Federn gelassen hat und deshalb, auch in Anbetracht zukünftiger finanzieller Ausgaben von Pro Pallium, ab 2009 vermehrt der Fokus auf Zustiftungen gesetzt werden sollte, damit insbesondere der Aufbauprozess von Pallkids nicht zu sehr eingeschränkt oder gar behindert wird.

Studie

Die Studie wurde Ende Februar 2008 fertiggestellt und im November 2008 der Öffentlichkeit an der Auftaktveranstaltung vorgestellt. Aufgrund der Studienaussage hat sich der Stiftungsrat im April 2008 nach einem Arbeitstreffen entschieden, dass sich Pro Pallium vorläufig auf zwei Schwerpunkte konzentrieren wird:

  1. Aufbau eines Informationsportals im Internet über die Homepage von Pro Pallium
  2. Aufbau eines ambulanten Palliative-Care-Familienbegleitungsprogramms mit Freiwilligen für betroffene Kinder und ihre Familien mit dem Fokus auf ambulante Betreuung, Begegnung, Beratung, Weiterbildung. Die Stiftung arbeitet in diesem Sinne ab 2009 vor allem im operativen Bereich mit Ausnahme der Förderbeiträge für Einzelhilfe.

Pallkids

Im Laufe des Jahres wurde für das zukünftige Palliative-Care-Familienbegleitungsprogramm „Pallkids“ ein Konzept erstellt, welches anlässlich der Auftaktveranstaltung von Pro Pallium im November 2008 öffentlich vorgestellt worden ist. Die Informationsveranstaltung in Zürich fand im Übrigen in der Öffentlichkeit breiten Anklang und es wurden sowohl von der NZZ wie auch dem Tagesanzeiger Zürich Zeitungsartikel dazu veröffentlicht. Die Weichen für die nächsten Jahre sind gestellt und es gilt ab Januar 2009, diese in die Tat umzusetzen.

Christiane v.May
Stiftungspräsidentin
Pro Pallium

Ende März 2009

Geschäftsbericht 2007

Verwaltung

Im 3. Stiftungsjahr teilen sich Herr M. Ineichen (Buchhaltung, Sekretariat) und Frau Ch.v.May (laufende Geschäfte) wiederum die Arbeit der Stiftunsverwaltung. Es wurde zweimal ein externer Berater zugezogen.

Stiftungsvermögen

Im Jahr  2007 wurde aus dem Ertrag die in Auftrag der Stiftung gegebenen Bedarfs-Studie eine weitere Teilzahlung geleistet; die Abschlusszahlung der Studie erfolgt im Jahre 2008.

Stiftungstätigkeit 2007

  1. Studie
    Die im September 2006 in Auftrag gegebene Studie ist positiv angelaufen und wurde im Oktober 2007 anlässlich einer Zwischenpräsentation vom Psychologischen Institut Sozial- und Gesundheitspsychologie unter der Projektleitung von Prof. Dr. R. Hornung und Dr. E. Bergsträsser sowie Frau S. Inglin, Projektmitarbeiterin, dem Stiftungsrat vorgestellt. Ende Februar 2008 soll die fertige Studie wie vorgesehen in den nächsten Jahren als Grundlage für die Projektentwicklung von Pro Pallium dienen. Dazu wird Pro Pallium im November 2008 eine Auftaktveranstaltung durchführen, um das Projekt der Öffentlichkeit vorzustellen.
  2. Einzelfallhilfe
    Anlässlich der Stiftungsratsitzung von Pro Pallium im März 2007 wurde im Stiftungsrat beschlossen, als Testphase mit Einzelfallhilfe zu beginnen. Diese Einzelhilfe wird  fortgesetzt, der Schwerpunkt der  Stiftungstätigkeit wird jedoch in Zukunft eher im operativen und weniger im Förderbereich liegen.

Christiane v. May
Stiftungspräsidentin
Pro Pallium

Bern, Mai 2008

Geschäftsbericht 2006

Verwaltung

Im 2. Stiftungsjahr teilen sich Herr M. Ineichen (Buchhaltung, Sekretariat) und Frau Ch. v. May (laufende Geschäfte) die Arbeit der Stiftungsverwaltung für spezielle Fragestellungen wurde auch diesmal ein externer Berater zugezogen.

Stiftungsvermögen

Aus dem Ertrag der Stiftung wird 2006-2007 die in Auftrag gegebene Studie bezahlt. Ab Juni 2007 können zudem nach Beschluss des Stiftungsrates vom März 2007 aus dem Stiftungsertrag Vergabungen in Einzelfallhilfe und Projekte getätigt werden.

Stiftungstätigkeit 2006

Im September nahm die in Auftrag gegebene Studie ihre Arbeit auf: unter der Leitung von Prof. Dr. Hornung, Leiter des Sozialpsychologischen Institutes der Universität Zürich, sollen die in der Schweiz bestehenden Palliative-Care Strukturen, Angebote und Bedürfnisse für Kinder und junge Erwachsene untersucht werden. Die Studienergebnisse werden richtungsweisend für die Stiftungstätigkeit in den nächsten Jahren.

Der Webauftritt, an dem im laufenden Jahr gearbeitet wurde, soll voraussichtlich im Juni 2007 geschaltet werden.

Christiane v. May
Stiftungspräsidentin
Pro Pallium

Bern, Mai 2007

Geschäftsbericht 2005

Gründung der Stiftung

Am 10. Juni 2005 wurde die Stiftung Pro Pallium, Schweizer Palliativstiftung für Kinder und junge Erwachsene, in Bern gegründet; am 14. Juli 2005 fand ebenfalls in Bern die erste, ordentliche Stiftungsratssitzung mit folgender Besetzung statt:

– Christiane v. May, Stiftungspräsidentin
– Dr. Eva Bergsträsser, Stiftungsrätin
– Ursula Eichenberger, Stiftungsrätin
– Markus Ineichen, Stiftungsrat

Verwaltung

Im ersten Stiftungsjahr teilen sich Herr M. Ineichen (Buchhaltung) und Frau C. von May (laufende Geschäfte) die Stiftungsverwaltung.

Stiftungsvermögen/Einnahmen

Die Stiftung weist in ihrem ersten Geschäftsjahr ein Stiftungskapital von SF 200’000.00 auf , welches im selben Jahr durch eine Zustiftung von Fr. 2’200’000.00 erhöht wurde (siehe Jahresrechnung).

Stiftungstätigkeit

Im Gründungsjahr der Palliativstiftung für Kinder und junge Erwachsene haben drei Projektsitzungen mit E. Bergsträsser, U. Eichenberger und Ch. v. May zusammen mit Herrn M. Tonet als beratendes Mitglied stattgefunden mit dem Ziel, erste Aufgaben für die Stiftung zu definieren und umzusetzen; es wurde beschlossen, als erstes Stiftungsprojekt eine Marktstudie/Wissenschaftsstudie unter der Leitung von Eva Bergsträsser durchzuführen mit dem Ziel, sich über die in der Schweiz bestehenden Strukturen, Angebote und vor allem Bedürfnisse auf unterschiedlichen Ebenen ein Bild zu machen, um (ein) zukünftige(s), erste(s) Aufgabengebiet(e) festzulegen (siehe Projektentwurf Eva Bergsträsser vom 17.01.06). Die Studie wird von Pro Pallium finanziert.

Als wichtiges Kommunikationsinstrument der Stiftung wird zurzeit an einem Internetauftritt gearbeitet.

Die Stiftung ist über die Stiftungsräte in Kontakt mit schweizerischen und europäischen Kooperationspartnern, um sich in diesem Feld zu positionieren und aus dem Erfahrungswert dieser Palliativorganisationen Unterstützung in eigener Sache zu gewinnen.

Christiane v. May
Stiftungspräsidentin
Pro Pallium

Bern, 10. Mai 2006

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