Stärkung der Praxispädiater:innen in der Pädiatrischen Palliative Care (PPC)

3000 bis 5000 Kinder und Jugendliche mit lebenslimitierenden Erkrankungen leben vielfach zusammen mit Eltern und Geschwistern lange Zeit zu Hause. Für eine optimale Versorgung dieser Familien ist ein multiprofessionelles Netzwerk notwendig, zu welchem auch die Kinderärzt:innen vor Ort gehören.
Pro pallium hat diese Studie lanciert und in einem ersten Schritt in einer Vorstudie die Anliegen von niedergelassenen Pädiater:innen erhoben.
Die ersten Resultate der Studie zeigen, dass sie die Betroffenen möglichst gut begleiten möchten. Aber: einerseits fehlen teilweise die Kenntnisse in der Pädiatrischen Palliative Care, weshalb Berührungsängste bestehen und andererseits ist die Zusammenarbeit mit den Spezialist:innen in den Kliniken noch ungenügend institutionalisiert.
Der Artikel, erschienen in der März 2020-Ausgabe der Zeitschrift Pädiatrie, «Praxispädiater würden in der Pädiatrischen Palliative Care mehr tun, wenn…» fasst erste Ergebnisse zusammen.
In einem schweizweiten Projekt werden nun Daten erhoben, um zusammen mit Praxispädiater:innen Handlungsanleitungen und Weiterbildungen zu erarbeiten, um die Versorgung und die Lebensqualität der betroffenen Kinder und Familien in einer schwierigen Zeit zu verbessern.
Das Projektleitungsteam besteht aus Dr. med. Claudia Want, Dr. Beat Sottas und Cornelia Mackuth-Wicki.

Mehr Infos zum Thema:

Umfrage zur Rolle der Kinderärzt:innen in der Versorgung schwerkranker Kinder
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Talk zum Tag über das Forschungsprojekt «Einbindung der Praxispädiater» von pro pallium
10. November 2020 – Radio Maria
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Kinderärzt:innen im Dienste betroffener Familien
pro pallium-News Nr. 20, Oktober 2020
Lesen » (PDF)

Praxispädiater würden in der pädiatrischen Palliative Care mehr tun, wenn
Juni 03_2020 – PÄDIATRIE Schweizer Fachzeitschrift für Pädiater und Allgemeinärzte
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Stärkung der Praxispädiater:innen in der Pädiatrischen Palliative Care (PPC)
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